Der Begriff Psychosomatik setzt sich aus den altgriechischen Wörtern psyché (Seele) und soma (Körper) zusammen. Dieser bezeichnet eine ganzheitliche Krankheitslehre, bei der es um das Zusammenspiel von psychischen Einflüssen auf den Körper geht.
„Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich." (Ulrich Schaffer)
Bei der Psychosomatik in der Frauenheilkunde geht es um den Einfluss, den das seelische Befinden der Frau auf die körperlichen Funktionen und Erkrankungen in Gynäkologie und Geburtshilfe nimmt.
Bei fast jeder gynäkologischen Erkrankung und auch in der Geburtshilfe spielen neben körperlichen Faktoren seelische Faktoren eine große Rolle. Einige gynäkologische Erkrankungen und geburtshilfliche Ausnahmesituationen sind so fordernd, dass professionelle Unterstützung gefragt ist, die sowohl gynäkologische als auch psychotherapeutische Expertise erfordert.
Häufige Themen in meiner Sprechstunde
- Gynäkologische Krebserkrankungen (Brust-, Eierstock-, Gebärmutterhalskrebs u.a.)
- Chronische Schmerzerkrankungen der Frau (Vulvodynie, Endometriose, Unterbauchschmerzen)
- Sexuelle Funktionsstörungen (Lustlosigkeit, Orgasmusstörungen, Vaginismus)
- Unerfüllter Kinderwunsch
- Fehl- und Totgeburten
- Schwangerschaftsabbrüche
- Prämenstruelles dysphorisches Syndrom
- Wechseljahresbeschwerden
- Traumatisch erlebte Geburtssituationen (Notkaiserschnitt, schwere Blutungen u.a.)
- Depressionen in Schwangerschaft und Wochenbett
- Ängste vor gynäkologischen Untersuchungen